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AKTUELLES
Die geplante Veranstaltung wurde verschoben vom 19.9.2017 auf ...
Dienstag, 26. September 2017
3. Ganztagestour 2017 -  Start mit dem Fahrrad ist um 10.00 Uhr am Parkplatz RWE Goerdelerstraße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Freitag, 29. September 2017
Wir feiern gemeinsam mit dem Schützenverein Lütkeheide das diesjährige Erntedankfest um 18.00 Uhr auf dem Hof Hörmann, Varnhöveler Straße 41. Aenne Fleischer führt durch das von ihr zusammengestellte Programm mit viel Gesang, kurzen Geschichten und Gedichten. Die bekannte eigene Instrumentalgruppe um Gisbert Fleischer übernimmt die musikalische Begleitung. Für weitere Programmpunkte sind das Bläsercorps des Hegerings und die Volkstanz- und Trachtengruppe "Berggeist Rübezahl" geladen. Wegen der Planung für Speisen und Getränke ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. ... bei Aenne Fleischer unter Telefon 5868 oder bei Ursula und Joseph Funhoff unter Telefon 3641.

Die nächsten Termine

Die Termine für das Jahr 2017 finden Sie unter "Veranstaltungen". Die nächsten Termine sind:
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Dienstag, 26. September 2017
3. Ganztagesradtour
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Freitag, 29. September 2017
Erntedankfest auf dem Hof Hörmann
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Donnerstag, 5. Oktober 2017
Letzte Radtour "Fahrt ins Blaue
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Haben Sie Rückfragen zu unseren Veranstaltungen? Wenden Sie sich bitte an Joseph und Ursula Funhoff unter Telefon: 02389 3641 oder unter E-Mail: joseph.funhoff@t-online.de

Sommerimpressionen
MAX UND MORITZ
von Wilhelm Busch
Eine Bubengeschichte in 7 Streichen
vorgestellt in den nächsten Monaten

Letzter Streich

Max und Moritz, wehe euch!
Jetzt kommt euer letzter Streich!
in Mönsterlänner Platt
naovertellt von Rainer Schepper

De leste Spiet

Max un Moritz, nu is´t doch
Aower baolle wull genoog!
Wozu müssen auch die beiden
Löcher in die Säcke schneiden?
Worüm müett´t se ut Vernien
Löcker in de Säcke snien? -
Seht, da trägt der Bauer Mecke
Einen seiner Maltersäcke.
Kick, dor drägg de Buer Mecke
Eene von de vullen Säcke.
Aber kaum, daß er von hinnen,
Fängt das Korn schon an zu rinnen.
Jüst mäck he sick up´n Patt,
Reert et em all ächter´t Gatt.
Und verwundert steht und spricht er:
"Zapperment!  dat Ding werde lichter!"
Un he mäck en dumm Gesicht:
"Dunner! Is de Sack nich dicht? -
Hei! Da sieht er voller Freude
Max und Moritz im Getreide.
Män nu süht he vuller Freide
Max un Moritz alle beide!
Rabs! - in seinen großen Sack
Schaufelt er das Lumpenpack.
Rabs! In sienen grauten Sack
Schöfelt he dat Lumpenpack.
Max und Moritz wird es schwüle,
Denn nun geht es nach der Mühle. -
Ganz binaut wät´t alle bei´,
Äs he up de Müell an geiht.
"Meister Müller, he, heran!
Mahl er das, so schnell er kann!"
"Möller, heda! packt es an!
Dör de Müell dermet! Män dran!"
"Her damit!"  Und in den Trichter
Schüttelt er die Bösewichter. -
"Doht män hier!" Un dann harup
Un harin met eenen Swupp!
Rickeracke! Rickeracke!
Geht die Mühle mit Geknacke.
Rickerack, Rickereack
Geiht de Müelle met Geknack.
Hier kann man sie noch erblicken
Fein geschroten und in Stücken.
Jä, dat konn man jä wull wicken:
Nu liggt se in dusend Stücken.
Doch sogleich verzehret sie
Un en Augenslag dorup
Meister Müllers Federvieh.

Schluß
Als man dies im Dorf erfuhr,
War von Trauer keine Spur. -
- Witwe Bolte, mild und weich,
Sprach: "Sieh´ da, ich dacht es gleich!" -
- "Ja, ja, ja!" rief Meister Böck,
"Bosheit ist kein Lebenszweck!"
- Drauf so sprach Herr Lehrer Lämpel:
"Dies ist wieder ein Exempel!" -
- "Freilich!" meint der Zuckerbäcker,
"Warum ist der Mensch so lecker!" -
- Selbst der gute Onkel Fritze
Sprach: "Das kommt von dumme Witze!" -
- Doch der brave Bauersmann
Dachte: "Wat geiht meck dat an!" -
- Kurz im ganzen Ort herum
Ging ein freudiges Gebrumm:
"Gott sei Dank! Nun ist´s vorbei
Mit der Übeltäterei!"
Friättet se de Anten up.

Dat Enne
Düt was baoll in´t Duorp harüm,
Ower kineen truerde drüm.
Wittfrau Bolte namm dat Waort,
Sagg: "Süh an, ick dach mi´t faort!"
"Jä, jä, jä!" raip Mester Böck,
"Baisheit is kinn Liäbenszweck!" -
Daorup menn Magister Lämpel:
"Düt was wier en Exempel!"
"Jau!" sagg auk de Suckerbäcker,
"Worüm wöern se auk so läcker!"
Söwst de guedde Ohm, de Fritze,
Raip: "Dat kümp von dumme Witze!"
Un de aolle Buer sagg dann:
"Wat geiht mi de Sake an""
Kuott un guett, up alle Straoten
Konn man´t Gneesen doch nich laoten:
"Guott si Dank! - Nu is´t vörbi
Met de leige Öwerie!"
 
Wer sich für die plattdeutsche Sprache interessiert, ist in unserem Arbeitskreis herzlich willkommen.
 
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